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05.03.2020, 19:00 Uhr (Donnerstag)

8. Saarländisches Literaturfestival Peter Jamin – Ohne jede Spur „Wahre Geschichten von vermissten Menschen“ Veranstaltungsort: Kulturzentrum Villa Fuchs, Merzig
15,00 €
Im Rahmen des 8. Saarländischen Literaturfestivals ist Buchautor Peter Jamin am 05. März 2020 in der Villa Fuchs zu Gast. Bekannt aus Fernsehsendungen wie Aktenzeichen XY ungelöst oder Stern TV stellt er dieses Mal in einem sehr persönlichem Rahmen sein Buch „Ohne jede Spur – Wahre Geschichten von vermissten Menschen“ vor.
Karten für diese spannende Lesung gibt es in allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen, im Ticketbüro der Villa Fuchs in der Stadthalle Merzig und unter 06861/93670 oder www.villa-fuchs.de.

In seinem neuen Buch „Ohne jede Spur – Wahre Geschichten von vermissten Menschen" befasst sich der Düsseldorfer Schriftsteller und Publizist Peter Jamin in 18 Geschichten mit dem Verschwinden von Menschen in Deutschland.
Jamin beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Vermisstenfällen und berät ehrenamtlich Angehörige von Vermissten. Jedes Jahr werden bei der Polizei rund 100.000 Menschen als vermisst registriert, davon etwa 50.000 Kinder und Jugendliche. Mehr als 500.000 Angehörige sind vom Verschwinden eines Menschen direkt betroffen.
In seinem neuem Buch hat der Autor die eindrücklichsten Schicksale und ungewöhnlichsten Kriminalfälle zusammengetragen. Im Stil des „Literary Journalism“ sind daraus Kurzgeschichten entstanden, die - so der Rowohlt-Verlag - einen hochspannenden Blick auf spektakuläre Kriminal- und Vermisstenfälle bieten.

Peter Jamin richtet in seinen Kurzgeschichten den Fokus unter anderem auf das Verschwinden von Kindern und Jugendlichen. So wurde eine Sechzehnjährige anderthalb Jahre von ihren Entführern eingekerkert und gefoltert. Ein anderes 16-jährige Mädchen verliebte sich im Internet in einen 20-jährigen Mann und verschwand über Nacht; erst durch die älteren Geschwister, die über spezielle Computer- und Internet-Kenntnisse verfügten, konnte die Jugendliche nach 14 Tagen wieder gefunden werden. Aus Sicht eines Polizisten behandelt der Autor in einer weiteren Geschichte das Verschwinden einer sechzehnjährigen Tramperin, die später tot aufgefunden wird.
Peter Jamin beschreibt die Schicksale von Angehörigen wie von Vermissten aus ungewöhnlichen Blickwinkeln.

Peter Jamin, geboren 1951, arbeitete als Redakteur und stellvertretender Redaktionsleiter in Redaktionen der Zeitungsgruppe WAZ, bevor er sich 1985 als Autor selbstständig machte. Seitdem hat er mehr als 35 Bücher alleine oder in Zusammenarbeit mit anderen Autoren veröffentlicht.
In der Wochenzeitung "Die Zeit" machte Jamin im April 1992 das Thema „Vermisste Menschen" in Deutschland bekannt und löste eine Welle der Medienberichterstattung aus. Erstmals berichteten Deutschlands Medien über die großen Probleme, die mit dem Verschwinden von Menschen für die Angehörigen verbunden sind.


Fotograf: Michael Seelbach
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