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Villa Fuchs

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Veranstaltungen

WELTMUSIKFESTIVAL - Kombiticket in Kalender eintragen
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26.11.2022, 20:00 Uhr (Samstag)

WELTMUSIKFESTIVAL - Kombiticket mit Fleadh, Ghosttown Company, AnErminig, Bassekou Kouyate, Nilza Costa Band, OQmanSolo Veranstaltungsort: Eisenbahnhalle, Losheim am See
33,00 €
Am 25. Und 26. November verwandelt sich die Eisenbahnhalle Losheim zu einem besonderen Ort, an dem an zwei Tagen die verschiedensten Kulturen und Musikrichtungen aufeinandertreffen. Wie der Name des Festivals schon verrät wird es weltlich und vielseitig. Freitags ab 20 Uhr werden die Irish Folk Bands AnErminig, Ghosttown Company und Fleadh die Besucher mit traumhaft schönen keltischen Melodien und den Sitten und Gebräuchen der Iren bekannt machen. Samstags bringen Bassekou Kouyate, Nilza Costa Band und OQmanSolo ein Stück des Kontinenten nach Losheim, in dem der Ursprung unserer Musik liegt. Komplexe Rhythmen und typischer afrikanischer Gesang werden zum Tanzen anregen, denn kaum woanders ist Musik so untrennbar mit dem Tanz verbunden wie in Afrika. Tickets für die Premiere des Weltmusikfestivals gibt es unter 06861 93670, im Ticketbüro der Villa Fuchs in der Stadthalle Merzig, in der Tourist-Information Losheim am See und in allen Ticket Regional Vorverkaufsstellen. Eine Veranstaltung der Gemeinde Losheim am See in Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturzentrum Villa Fuchs.

Am Freitag dürfen die Besucher der Eisenbahnhalle in die Welt der irischen Musik abtauchen. AnErminig eröffnet den Abend mit ihrem tanzorientierten Programm „Plomadeg“ und greift die Tradition der fahrenden Sänger und Musikanten auf. In ihren (Tanz-)Liedern und Balladen erzählen sie heitere, bewegende, aber auch traurige Begebenheiten aus dem täglichen Leben der bretonischen Landbevölkerung. AnErminig bietet einen abwechslungsreichen Einblick in das Leben früherer Zeiten, wobei auch gelegentlich auf das „Hier und Jetzt“ Bezug genommen wird. Anschließend wird Ghosttown Company ihren hausgemachten Irish Folk präsentieren. Die Eigenkompositionen der Band haben einen sehr hohen Wiedererkennungseffekt und sie beweisen, dass mitreißender irischer Folkrock nicht notwendigerweise aus Irland kommen muss. Geschickt schafft die Band den Spagat zwischen traditionellem Liedgut und modernen Folkpunk. Es wird im irischen Stil temporeich gerockt, aber auch sphärische Parts fehlen nicht und natürlich darf neben allen eigenen Songs der irische Klassiker „Whiskey in the jar“ auf keinen Fall fehlen. Den Abend abrunden werden die fünf Musiker von FLEADH. Das Sextett um den irischen Singer/Songwriter Saoirse Mhór pflegt ein traditionelles und fein gespieltes Repertoire, komponiert aber auch eigene Songs mit rockigen Akzenten. Die Gruppe hat sich nach den gleichnamigen Festen benannt, bei denen verschiedene Nationen miteinander musizieren und feiern. Reichhaltig instrumentalisiert, mit dynamischen Sound schafft die Band das herzliche und lockere Gefühl eines „Fleadhs“ von der grünen Insel nach Losheim zu bringen.


Leise und auf eine sanfte Art berührend beginnt der Samstagabend um 20 Uhr mit OQmanSolo. Als Musikdichter erschafft OQman einen Kosmos der nachdenklichen Töne und entführt den Zuhörer in die Welt des Soul. Verwurzelt in west-afrikanischer und deutscher Musiktradition ist er Geschichtenerzähler, Lehrer und Unterhalter zugleich.
Im Anschluss wird der vielseitige und grenzüberschreitende Sound der Brasilianerin Nilza Costa durch die Eisenbahnhalle schallen. Ihr Herz schlägt für Afrika, was sich besonders in den Liedern in Ahnensprache komponiert widerspiegelt. Die Spannweite ihrer musikalischen und kulturellen Einflüsse ist groß. Ein Mix aus Blues-, Reggae- und Jazzelementen, gepaart mit Nilza´s tiefer und kraftvoller Stimme, wird das Ganze zu einem überwältigen Hörerlebnis machen.
Zum Abschluss des Weltmusikfestivals wird Bassekou Kouyate mit dem ältesten Saiteninstrument Afrikas, die „Ngoni“, Griot-Musik zum Besten geben. Bassekou Kouyate gilt als der beste Ngoni-Spieler der Welt, stand bereits mit Künstlern wie Ali Farka Toure, Toumani Diabate, Taj Mahal, Joachim Kühn oder Sir Paul McCartney auf der Bühne. Die Nutzung von bis zu sieben Saiten, oder vier Ngonis unterschiedlicher Lagen gleichzeitig, geben Bassekou´s Auftritten eine außergewöhnliche Note der lang vergessenen uralten Lieder Zentralafrikas. Ein Talent seiner Zeit.

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