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08.06.2018, 20:00 Uhr (Freitag)

Merziger Kultursommer Blassportgruppe Veranstaltungsort: Altstadtbühne, Merzig
Eintritt frei
Schon zum 21. Mal verzaubert der Merziger Kultursommer alle Musikliebhaber mit beliebten und großartigen Bands. Kulinarische Leckerbissen, sommerliche Cocktails und mitreißende Musik versprechen einen abwechslungsreichen und erholsamen Samstagabend. Zur Eröffnung der Reihe am 08.06 erwartet die Besucher die Brass-Band „Blassportgruppe“. Aus den Rohren dieser Mannschaft dröhnen aber sicher keine Märsche! Um 20 Uhr legt die Band mit ihrem aktuellen Programm „schwarz auf weiß“ los.
Eine Veranstaltung der Kreisstadt Merzig in Zusammenarbeit mit dem Kreiskulturzentrum Villa Fuchs. Eintritt frei.

Von der Tribüne hört man Dauerjubel, vom Spielfeld Hendrix, Grönemeyer, Hildegard Knef und AC/DC. Auf der Trainerbank sitzt Miles Davis neben Katy Perry und Bruno Mars. Choreographie von den Jacob Sisters, die Sportgeräte von Ernst Mosch. Also, was wird da gespielt? Klar, eine Erstligapartie der „Blassportgruppe“! Und das heißt: Blechmusik. Doch ohne Polka und ohne Playback. Aus den Rohren dieser Mannschaft dröhnen keine Märsche – auch wenn sie manchmal per pedes ihr Publikum beglücken. Ihr Werkzeug ist eher Blech als Heavy Metal, ihre Attitüde Rock und Funk. Ihr Spektrum allumfassend. Ihr Sound prächtig. Es gibt keine Schublade, die
breit genug wäre, diese Musiker/innen hineinzuzwängen: Die Blassportgruppe ist eine Funkband, der ein Stromausfall nichts anhaben kann, eine Popgruppe trotz musikalischer Klasse, ein manierliches Punkparadoxon, ein Schäfchenchor im Wolfspelz, eine Schlagercombo ohne Tranquilizer und ein Jazzensemble mit Publikum. Wohlgemerkt alles in einem, nur kurz hintereinander.
Allesamt deutschen Jazz-Kaderschmieden entsprungen, beeindrucken die Blassportler nicht nur mit einer Revue, die des Moulin Rouge würdig wäre, sondern auch mit musikalischer Virtuosität, die man in Turnhosen selten erlebt. Neben eigenen Songs stehen Cover-Stücke auf dem Programm, die den Originalen die Schau stehlen und in ihrer Spielart auch bisher unerreichte Herzen wärmen. Nicht nur, weil die Instrumentierung anders, sondern weil das Wiegenlied zugleich
träumen und tanzen lässt, die Schnulze echtes Pathos gewinnt, die Rocknummer dabei aber Rocknummer bleiben darf.
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