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13.11.2017, 19:00 Uhr (Montag)

Ausstellung Dieter Walter und Gilbert Schmidt Serien von erlebtem Sehen Veranstaltungsort: Stadthalle, Merzig
Eintritt frei
Ab Montag, den 13. November 2017, stellen die Fotografen Dieter Walter und Gilbert Schmidt ihre Werke unter dem Titel „Serien von erlebtem Sehen - von klassisch bis abstrakt“ als in sich geschlossene Kleinserien in der Stadthalle Merzig aus.
Die Vernissage findet am 13. November ab 19 Uhr im Foyer der Stadthalle Merzig statt. Laudator an diesem Abend ist J. Tront Christopei. Florian Reinert untermalt die Vernissage musikalisch am Piano.
Die Werke sind für alle Interessierten zu den Öffnungszeiten des Kulturbüros zugänglich und der Eintritt ist sowohl zur Vernissage als auch zur Ausstellung frei.
Eine Ausstellung des Kreiskulturzentrums Villa Fuchs in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Merzig.

Dieter Walter und Gilbert Schmidt haben sich Beide von der Einzelbilddarstellung gelöst und stellen ihre neuen Werke in geschlossenen Serien aus. Insgesamt werden in dieser Ausstellung 15 Kleinserien mit 50 Bildern zu sehen sein.
Ihre Motivdarstellungen sind sowohl klassisch als auch abstrakt dargestellt. So möchten die Fotografen ihre eigene Sicht auf diese Motive darlegen und mit ihren Objektwiedergaben die persönliche Wahrnehmung zeigen.

Dieter Walter beschäftigt sich hauptsächlich mit Motivüberlagerungen. Das reale Erscheinungsbild seiner Motive wird mal andeutungsweise, mal zurückhaltend wiedergegeben. Die Serie „Im Banne des Feuers“, welche Teile des Hochofen Ensemble Belval in Luxemburg darstellt, macht dies deutlich. Eine weitere seiner Serien, die „Philharmonie“, zeigt einen ganz anderen Ansatz. Dort ist die Durchflutung, das Hinaustreten der Musik, der Gesänge, der Lyrik und Prosatexte durch die Mauern dieses einmaligen Kunstpalastes dargestellt.

Gilbert Schmidt legt den Schwerpunkt seiner Arbeiten in den Bereich Natur, Landschaft und Architektur. Mit einer ausgefeilten Technik und mit seinem ausgeprägten, handwerklichen Können gelingt es ihm den Betrachter ganz nah an das Motiv heranzuführen. Besonders erreicht das Gilbert Schmidt mit seinen „Sandspuren im Steinbruch“. Diese Sandspuren sind nach dem Verdunsten der Wasseransammlungen entstanden und haben wunderschöne Rissbilder hinterlassen. In seiner Bildreihe „Wattspuren“ ist das sichtbare Ergebnis vom Spiel mit dem Wind und dem Meer dargestellt.

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